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Praxis Dr. Tank
Newsletter #4 / 2013

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Liebe Leser,

es ist 22:02 Uhr am 9. August 2012, Spielstand 15:14. Emanuel Rego, Olympiasieger und mehrfacher Weltmeister im Beachvolley, schlägt den Ball mit rechts nach schräg links. Jonas Block wird passiert und auch Abwehrspieler Julius Brink berührt den Ball nicht. Er landet 2 cm neben der Linie und hinterlässt einen flachen runden Abdruck im Sand. Der Erste Schiedsrichter schaut zu seinem Kollegen und dann zu den Linienrichtern. Eine unendlich lange Sekunde vergeht, dann noch eine. Und dann streckt sich sein Arm nach rechts. Punkt für Deutschland. Olympiasieg! Jonas versucht den Freudentaumel zu lenken und Julius in den Sand zu ziehen. Sie sollen sich über den Ballabdruck wälzen, damit dieser nicht mehr kontrolliert werden kann, denn die Brasilianer wollen die Entscheidung zunächst nicht wahr haben und diskutieren. Julius bleibt stehen. Versteht nicht, was Jonas denkt. Doch es ist klar, nicht vor einer Milliarde Zuschauern am Fernsehen, nicht vor 15 000 im Stadion, nicht bei den Olympischen Spielen lässt sich der Schiedsrichter beim Matchball auf Diskussionen ein. Die Entscheidung steht. WIR sind Olympiasieger!

Das war vor ziemlich genau einem Jahr und es kribbelt noch immer, wenn ich daran denke. Inzwischen hat Jonas seine Karriere beendet, Julius ist dauerverletzt und hat in dieser Saison gerade 2 Turniere gespielt. An diesem Beispiel zeigt sich, wie einmalig Ereignisse sein können, wie besonders es ist, wenn einmal alles zusammenpasst. Es gibt Chancen im Leben, die bekommt man genau einmal, und dann muss man sie nutzen.

Eine Weltmeisterschaft, eine Europameisterschaft und ein paar abgekaute Fingerkuppen später kann ich Ihnen berichten, dass wir in Polen bei den Damen Vizeweltmeister, bei den Herren WM-Dritter geworden sind und die Mädels auch bei den Europameisterschaften in Klagenfurt eine Bronzemedaille aus dem Sand gebuddelt haben. Damit sind für mich die Beachvolleyball-Einsätze für dieses Jahr vorbei und ich stehe Ihnen wieder zur Verfügung.

Ende September leite ich einen medizinischen Kongress hier in Hamburg und im Oktober halte ich erstmals Vorlesungen an der Universität Konstanz zum Thema Integrative Medizin.

Der Sommer hat uns in diesem Jahr wahrlich nicht im Stich gelassen. Viel Sonne und stehende Gewässer/Pfützen nach Überschwemmungen oder starken Regenfällen haben aber auch die Vermehrungsbedingungen von Mücken verbessert. Und die wollen Blut, unser Blut. Dabei können sie Krankheiten übertragen. Das gilt nicht nur für die Urlaubsreise in den Süden, sondern auch für unsere Breiten. Im Newsletter finden Sie dazu einen von mir aufgearbeiteten Artikel aus dem Hamburger Ärzteblatt. Masern sollen eine neue Gefahr sein, wenn man der Presse glauben darf. Ich stehe mit meiner Meinung nicht allein, wenn ich diese Berichterstattung für reißerisch und übertrieben halte. Es geht, wie immer, darum, Geld zu verdienen, und zwar durch Impfstoffverkauf. Das Ziel, Masern auszurotten kann nicht erreicht werden, weil, wie man nun sicher weiß, Fledermäuse ein Reservoirwirt sind. Rotavirusimpfungen sind jetzt verfügbar aber umstritten und (noch) nicht offiziell empfohlen.

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In diesem Newsletter

Reisetipps und Wissenswertes
Masern - eine neue große Gefahr?
Rotavirus - neue Impfstoffe stehen zur Verfügung
In eigener Sache
Aktuelle Mitteilung â“

Neue Räumlichkeiten gesucht

Wir haben eine Lösung zur patientenfreundlicheren Praxisorganisation erarbeitet und suchen neue größere Räume. Eine Beschreibung des Gesuchten finden Sie hier

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Gesundheit

Reisetipps und Wissenswertes

imageDurchfall, Bauchweh, Hautausschläge - Malaria, Dengue-Fieber, Babesiose - Viele Krankheiten kennen Sie vielleicht aus Illustrierten und mögen denken, dass das weit weg ist. Das Gegenteil ist der Fall. Die reisefreudigen Deutschen infizieren sich immer öfter mit exotischen Krankheiten, dabei reichen einige wenige Dinge aus, um besser geschützt zu sein.


Reiserisiken

Im Hamburger Ärzteblatt 5/13 erschien ein bemerkenswerter Übersichtsartikel mit dem Thema: Krank nach der Reise von Dr. Hinrich Sudeck (Tropenmediziner, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg) Ich habe dem Artikel einige Informationen entnommen und hier dargestellt. Dazu habe ich meine Erfahrungen eingebracht und auch versucht, Alternativen aus ganzheitlicher Sicht darzustellen.

Grundsätzlich gilt, wie immer: Vorbeugen ist besser als heilen. Gar nicht erst krank zu werden, erspart manchen Ärger und bewahrt langfristig die Gesundheit. Was droht bei welchem Verhalten? Die Tabelle zeigt mögliche Risiken auf. Der Verhaltensweise sind mögliche Infekte gegenübergestellt.

Promiskuitives SexualverhaltenHIV (AIDS), Hepatitis B,C, alle sexuell übertragbaren Erkrankungen wie Syphillis, Tripper, Chlamydien-Infekte, Ulcus molle, Herpes genitalis, Pilzinfekte, Trichomonaden, Ureaplasmen, Mycoplasmen, Gardnerellen
SüßwasserkontaktBilharziose, Zerkarien, Leptospirose
TierkontaktTollwut, Lamblien, Brucellose, Q-Fieber, Leptospirose, Tularämie, Wurminfekte, Pilzinfekte
InsektensticheMalaria, Borreliose, Brucellose, Babesiose, Anaplasma, Rickettsiosen, Tularämie, Leishmanien, Arbovirosen wie Dengue, Gelbfieber etc., Schlafkrankheit, Yersinien
Genuss ungaren Fleisches/FischesCampylobacter, Clostridien, Salmonellen, Leberegel, Hautwürmer(Larva migrans), Bandwürmer, Trichinen, Amöben, Yersinien, Shigellen
Höhlenbesuch (Fledermauskontakt)Leptospirose, Histoplasmose, Tollwut, Marburg-Virus, Mumps, Masern
Tabelle entnommen aus dem Hamburger Ärzteblatt 5/2013, S. 12-17, Autor Hinrich Sudeck, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, und modifiziert/ergänzt.

Nach den Angaben in dem oben genannten Artikel sind etwa ein Drittel aller Beschwerden, die nach Reisen auftreten, Magen-Darm-Symptome. Ein Fünftel der Patienten hat Fieber und etwa jeder achte hat Hautveränderungen.

Aus eigener Erfahrung von Reisen in alle Kontinente kann ich einiges zusätzlich beitragen. Wichtig - das ist die Erkenntnis meiner Reisen - ist es, erst gar nicht zu erkranken.

Um Erkrankungen zu vermeiden, haben sich einige Verhaltensregeln bewährt.

  1. Hände nicht nur regelmäßig waschen, sondern auch desinfizieren. Dazu eigenen sich Desinfektionssprays mit rückfettender Komponente oder Gele, die man auch in unseren Apotheken bekommt. In jedem Fall sollte man die Hände vor jeder Mahlzeit desinfizieren.
  2. Nichts essen, dass nicht gegart ist. Rohe oder halbrohe Nahrungsmittel können Krankheitserreger enthalten oder von außen mit solchen kontaminiert sein. Insbesondere in Großküchen europäischer Länder, in Buffets mit inkonstanter Warmhaltezeit, und in Ländern mit geringeren Hygienestandards wird die Nahrung oftmals nicht sauber gelagert, begünstigen hohe Lagertemperaturen die Vermehrung vorhandener Keime oder werden Erreger vom Küchenpersonal an die Nahrungsmittel gebracht, weil man alles mit dem gleichen Messer schneidet, dieses immer mit dem gleichen Tuch abwischt etc..
  3. Obst schälen. Die Oberfläche kann nicht nur Krankheitserreger beherbergen, sondern auch mit Insektiziden, Pestiziden oder Fungiziden behandelt sein, damit die Ware nicht so schnell verdirbt.
  4. Bei Gruppenreisen mit mitreisendem Koch wird das Essen oft auch von Gruppenteilnehmern mit vorbereitet. Die zum Verzehr eingesetzten Tassen, Teller und das Besteck werden dann gewaschen und beim nächsten Mal von jemand anderem benutzt. Es hat sich bewährt, die abgewaschenen Utensilien NICHT mit einem Lappen trocken zu wischen, sondern sie, nach Abspülen in einer Desinfektionslösung und Wasser an der Luft zu trocknen, in dem man sie so lange schwenkt, bis sie trocken sind. Feuchte Lappen sind ein idealer Nährboden für Bakterien und Pilze.
  5. Keine Eiswürfel verwenden und kein loses Wasser trinken. Auch ein nach außen hin mit 5 Sternen dekoriertes Hotel spart. Eiswürfel werden in der Regel eingekauft oder aus Leitungswasser gemacht. Dabei sterben Erreger nicht sicher ab, manche werden sogar konserviert. Wasser sollte aus geschlossenen Flaschen getrunken werden. Wenn es in Camps oder Lodges Nachfüllstationen für eigene Wasserflaschen gibt, ist das in der Regel besonders kontrolliertes Wasser. Man sollte immer einmal nachfragen, aber üblicherweise wird dieses Wasser besonders aufbereitet und ist sicher.
  6. Nicht gestochen werden. Moskitonetze haben einen Sinn, wenn man sie richtig einsetzt und sie keine Löcher aufweisen. Bitte vor dem Schlafen kontrollieren, ob Mücken etc. innerhalb des Moskitonetzes sind. Es hat sich bewährt zu Beginn der Reise ein Insektenspray (Paral®,RAID®) zu kaufen und Behausungen, in die man einzieht, einmal auszusprühen. Auch ein Klebeband, mit dem man Löcher in Moskitonetzen einfach zuklebt, gehört in den Rucksack (Panzertape).
  7. Insekt-Repellentien, also auf die Haut aufzutragende Insektenabwehrmittel sind sinnvoll, aber leider giftig. Unsere Leber mag es gar nicht, wenn man davon große Mengen auf großen Hautflächen verwendet. Die üblichen Mittel enthalten DEET, das nahezu überall wirksam ist. Es wirkt je nach Konzentration (mindestens 30% sollten es schon sein) einige Stunden. Ich empfehle den Insekten zunächst einmal wenig Angriffsfläche zu bieten und langärmelige T-Shirts/Oberbekleidung und lange Hosen zu tragen. Ich persönlich trage auch in den Tropen Strümpfe, auch wenn ich ausgelacht werde. Besonders in der Dämmerung und nachts werden die Moskitos aktiv, meistens bodennah. Wer keine Strümpfe tragen will, muss seine Beine gründlich einsprühen. Wichtig: Das Insektenspray muss auf die Kleidung, damit die Insekten es auch wahrnehmen können und auf die unbedeckte Haut, die einen Schutz braucht. Haut unter der Kleidung einzusprühen macht wenig Sinn und erhöht die toxische Belastung. Kleidungsstücke, die nicht durchstochen werden können, müssen nicht eingesprüht werden. Spray aufzutragen ist einfacher als eine Lotion, weil es das Risiko, Stellen zu vergessen, minimiert. Vorsicht(!), manche Insektenabwehrsprays reagieren mit Kunststoffbekleidung. Deswegen sollte man das vor der Reise irgendwo an einer unauffälligen Stelle testen. Es gibt Insektenabwehrmittel, mit denen man Kleidung waschen kann, so dass diese dann bis zu 6 Wochen mit Insektenschutz imprägniert ist. Das empfiehlt sich insbesondere für Oberbekleidung und mitgeführte Moskitonetze.
  8. Alle Insekten können Erreger übertragen, müssen es aber nicht. Ein Mückenstich, der nicht nach wenigen Stunden Ruhe gibt, ist verdächtig dafür, dass ein Krankheitserreger eingebracht wurde. Die verlängerte Stichreaktion, Rötung und Schwellung, manchmal aber auch nur ein tagelanger Juckreiz sind Signale, dass hier etwas anders ist als normal. In jedem Fall den Stich desinfizieren und eine Jodsalbe auftragen. Bite away® ist ein kleines batteriebetriebenes Gerät, dass Juckreiz mindert und Insektengifte inaktivieren kann. Es gehört aus meiner Sicht unbedingt in jede Reiseapotheke
  9. Sexuelle Kontakte im Urlaub sind üblich. Geschlechtskrankheiten zu bekommen leider auch. Kondome schützen, das ist nicht erst seit AIDS bekannt. Gehen Sie verantwortungsvoll mit Ihrer Gesundheit um, erst denken - dann machen!
  10. Tiere, insbesondere zutrauliche Wildtiere, könnten mit Tollwut infiziert sein. Weiterhin übertragen alle Tiere potenziell Krankheiten. Wenn man unbedingt meint, ein Tier anfassen zu müssen, sollte man sich danach die Hände desinfizieren. Unbekannte streunende Tiere zu streicheln führt nicht selten zu Hautpilzinfekten ("Mama die Katze, die immer an unseren Tisch kommt und bettelt, ist sooo niedlich"). Ich habe die Erfahrung gemacht, das Katzen in Ferienanlagen niemandem gehören und sich durchbetteln. Sie werden von den Betreibern geduldet, weil die Touristen sie so niedlich finden. Diese Katzen sind nicht nur oft verwurmt, sondern haben Pilzinfekte, die sich durch streicheln übertragen können.
  11. Im Süßwasser vieler Länder, auch bei uns, leben Schnecken, die als Wirt für Saugwurmlarven dienen. Diese Saugwurmlarven (Zerkarien) aber auch Päarchenegel (Schistosomen) können durch die Haut in den Menschen gelangen und dort entweder harmlose Hauterscheinungen machen oder zu ernsthaften Erkrankungen führen. Leptospiren, eine Bakterienart, die auch bei uns in Süßwasser vorkommt, und oft durch Ratten eingeschleppt wird, kann schwere Leber- oder Hirnhautentzündungen hervorrufen. Deswegen sollte man auf Reisen die Einheimischen fragen, ob man in einem Gewässer baden kann. Keinesfalls sollte man mit Hautverletzungen in Süßwasserseen der Tropen oder Subtropen baden. Offene Wunde müssen desinfiziert und mit einer Jodsalbe abgedeckt werden.
  12. Nicht jede fieberhafte Erkrankung ist gleich Malaria und nicht jeder Durchfall Dengue oder Cholera. Man sollte die Inkubationszeiten beachten. Bei den heute üblichen 2-3-wöchigen Reisen sind die meisten bereits wieder zu Hause, wenn sie krank werden. Wenn Sie auf einer längeren Reise erkranken, und unklar ist was sie haben, sollten Sie einen einheimischen ARZT aufsuchen. Die Kollegen vor Ort kennen sich aus, meistens sogar besser als der "Deutsche Arzt", der mit seinem Gesundheitszentrum wirbt. Und die Ärzte in Asien, Afrika oder Südamerika haben zumeist an einer europäischen oder amerikanischen Uni studiert.

Reiseimpfungen - das Geschäft mit der Angst

Impfungen können sinnvoll sein und sind manchmal auch vorgeschrieben. Insbesondere Gelbfieber wird bei Reisen durch mehrere Länder verlangt, wenn man aus einem Gelbfieberland in ein anderes reist. Ich selbst habe noch NIE während einer Reise eine Kontrolle meines Impfstatus über mich ergehen lassen müssen. Ich bin nicht der Auffassung, dass jede Impfung sein muss. Es wird mit Impfstoffen und der Angst vor Krankheit viel Geld verdient. Insbesondere die Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis), die man heutzutage automatisch bekommt, wenn man seinen Schutz gegen Tetanus und Diphtherie auffrischen will, sollte abgelehnt werden. Sie schadet aus meiner Erfahrung mehr als sie nützt und sie unterbricht die Infektionskette keineswegs, auch wenn das behauptet wird. Auch wer geimpft ist, kann die Bakterien übertragen.

Polio gibt es nur noch in wenigen Ländern. Wer nicht gerade eine Risikoreise in Indien, Kongo, Nigeria, Afghanistan, Pakistan und Myanmar macht, hat nichts zu befürchten und braucht keinen Impfschutz.

Meningokokken- und Pneumokokken-Impfungen sind für gesunde Menschen nicht nötig und machen nicht selten für Infekte anfällig. Eine Impfung verhindert die Übertragung nicht. Impfungen gegen Thyphus und Cholera werden nicht mehr empfohlen, weil sie relativ unzuverlässig wirken, ebenso gibt es keinen Tuberkulose-Impfstoff, der akzeptabel ist. Tollwut-Impfungen braucht nur, wer Risikoreisen unternimmt und dabei mit lebenden Wildtieren in direkten Kontakt kommt. Safaris sind diesbezüglich ungefährlich, wenn man sich an die Anweisungen und Regeln hält.

Die FSME-Impfung ist die Impfung in Deutschland mit den meisten berichteten Nebenwirkungen. Sie macht wirklich nur Sinn, wenn man zum gefährdeten Personenkreis gehört (siehe auch Newsletter 3/2013 - Zeckenbisse). Grippe (Influenza) ist eine Impfung, die gezeigt hat, dass sie meistens nicht nötig ist, oft zu lang anhaltender Infektanfälligkeit führt und nicht selten auch zum Ausbruch schwelender Virusinfekte anderer Art beiträgt. Grippeimpfungen sind in den letzten Jahren wiederholt ohne wirklichen Grund empfohlen worden und haben den Steuerzahler Millionen gekostet. Eine Grippe-Impfung auf Reisen ist nicht nötig, wenn man nicht zu einem besonders gefährdeten Personenkreis gehört und schwere Grunderkrankungen hat.

Japanische Encephalitis ist eine Virusinfektion, die man sich in Süd-Ost-Asien durch Mückenstiche holen kann. Insbesondere während der Regenzeit und kurz danach besteht ein höheres Risiko, infiziert zu werden. Eine Impfung kann bei Risikoreisen sinnvoll sein.

Hepatitis A ist eine Schmierinfektion, die nahezu immer harmlos verläuft und ausheilt. Sie wird am besten durch hygienisches Verhalten verhindert. Dagegen ist die Hepatitis B eine Infektionskrankheit, die weltweit verbreitet ist und zu chronischen Lebererkrankungen bis zur Leberzirrhose führen kann. Sie wird ausschließlich durch den Austausch von Körperflüssigkeiten übertragen, also durch ungeschützten Sex, Bluttransfusionen ungetesteter Konserven und durch gemeinsame Nutzung von Drogenbestecken. Daraus ergibt sich, dass man die Infektion durch sein Verhalten verhindern kann. Kinder brauchen die Impfung entgegen der offiziellen Impfempfehlung nach meiner Meinung nicht, so lange sie nicht geschlechtsreif sind. Wenn geimpft wird, ist es empfehlenswert gegen Hepatitis A und B zu impfen, ein Kombinationswirkstoff steht zur Verfügung.

Bitte beachten sie auch die Ausführungen in meinem Buch "Impfen oder nicht - was tun?"
(www.impfenodernicht.de)

Malariaprophylaxe

Da es verschiedene Malariaerreger gibt und diese sehr unterschiedlich verbreitet sind und zusätzlich unterschiedliche Resistenzen (Unempfindlichkeiten) gegen Malariamittel bestehen, sind Informationen aus den einzelnen Gebieten nötig, um die Lage einschätzen zu können. Diese Informationen werden in den Ländern gesammelt und zentral bei der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und der DTG (Deutsche Tropenmedizinische Gesellschaft) ausgewertet. Die beiden Organisationen geben unterschiedliche Empfehlungen ab. Die Empfehlungen berücksichtigen die Länder, sowie in den Ländern die jeweiligen Reisegebiete und die Reisezeit. In vielen Fällen ist eine Standby-Therapie ausreichend. Das bedeutet, dass man nicht prophylaktisch Medikamente nimmt, sondern nur, wenn man erkrankt. Die meisten Malariamittel sind teuer und nebenwirkungsreich. Vor allem psychische Probleme, Schwindel und Schlafstörungen incl. Albträumen sind berichtet. Für die einzelnen Medikamente bestehen unterschiedliche Einschränkungen, die unbedingt mit dem verordnenden Arzt zu besprechen sind. Am einfachsten, aber in Deutschland dafür nicht zugelassen, erscheint mir Doxycyclin, ein Antibiotikum, dass auch gegen viele andere Erkrankungen schützt, allerdings bei Kindern unter 8 Jahren und Schwangeren nicht verwendet werden darf. Auch Doxycyclin ist nicht ohne Nebenwirkungen, aber es ist das mit Abstand am häufigsten am Menschen verwandte Mittel, dass auch gegen Malaria wirkt und es ist deswegen gut bekannt und erforscht.

Mit Globuli Malaria vorbeugen?

Nicht bekannt und nicht akzeptiert ist die Malaria-Prophylaxe mit Globuli. Ich habe auf allen meinen Reisen immer Malaria-Globuli für meinen persönlichen Schutz benutzt und Doxycyclin dabei gehabt. Bisher, da bin ich überzeugt, hat es gewirkt, da alle, auch alternativmedizinischen, Nachuntersuchungen nie einen Hinweis auf Malaria bei mir ergeben haben. Die Mittel und das Therapiekonzept erhalten Sie über die Klösterl-Apotheke, München.

Inkubationszeiten

Von der Infektion bis zu einem Krankheitsausbruch vergeht Zeit. Dieser Zeitraum wird Inkubationszeit genannt. Er ist teils erheblich variabel, weil die Menge des aufgenommenen Erregers und die individuelle Immunabwehrlage den Verlauf beeinflussen. Viele Infekte bekommen wir gar nicht mit, weil unser Immunsystem im Verborgenen effizient arbeitet und einen Krankheitsausbruch verhindert. Das gilt auch für einige Erkrankungen gegen die man Impfungen empfiehlt, wie z.B. FSME, Mumps, Hepatitis A. Deswegen ist es strikt abzulehnen, einfach Impfstoffe zu verabreichen, wenn die Möglichkeit besteht, dass eine Krankheit schon mal durchgemacht wurde. Blutuntersuchungen können zeigen, ob ein Schutz besteht und Impfungen deswegen überflüssig sind. Manche Infekte, wie z.B. die Grippe hinterlassen keine dauerhafte Immunität und verändern sich, so dass immer neue Impfstoffe entwickelt werden müssen und trotz Impfung kein dauerhafter Schutz entsteht.

Wenn im Urlaub oder nach der Heimkehr eine Erkrankung auftritt, kann man durch die Kenntnis der Inkubationszeiten manche Erkrankung ausschließen oder gezielt vermuten und dann die nötige Diagnostik einleiten. Für Malaria gilt z.B., dass die vier häufigsten Erreger nie in der ersten Urlaubswoche zu Fieber führen können und in der Regel auch nicht in der zweiten.

Man kann zwar nach der Rückkehr zu Hause erkranken, aber wegen der Mindestinkubationszeit von 7 Tagen für Malaria tropica nicht in der ersten Krankheitswoche. Fieber, das dann auftritt, muss einen anderen Grund haben und sollte nicht dazu führen, dass man seine Standby Medikamente benutzt.

Die Tabelle zeigt die Inkubationszeiten:

Plasmodium Inkubationszeit Malariaform Teilungsdauer/Fieberanfälle
P. falciparum 7-30 Tage (90 %) länger (10 %)* Malaria tropica unregelmäßig
P. malariae 16-50 Tage Malaria quartana 72 Stunden
P. ovale 12-18 Tage länger (10 %)* Malaria tertiana 48 Stunden
P. vivax 12-18 Tage länger (10 %)* Malaria tertiana 48 Stunden
Quelle: Wikipedia

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über Krankheiten, die auf Reisen, aber leider nicht nur dort, drohen. Viele der Erkrankungen können auch bei uns erworben werden.

Andere Inkubationszeiten

Krankheit Erregertyp Übertragung Typische Symptome Typische Symptome
Grippe Virus Tröpfchen- und Schmierinfektion 1-2 Tage Fieber, Kopfschmerz, Gliederschmerzen
Salmonellose Bakterien Nahrungsmittel, Schmierinfektion 3-16 Tage Wässriger Durchfall
Thyphus Bakterien Nahrungsmittel, Schmierinfektion 7-28 Tage Ansteigendes Fieber, Verstopfung, Kopfschmerz
Denguefieber Bakterien Mückenstich 3-14 Tage Fieber, Kopf, Gliederschmerzen, selten: innere Blutungen
Leptospirose Bakterien Rattenausscheidungen, bzw. deren Ausscheidungen in stehenden Gewässern, Insektenstiche, Zecken 7-14 Tage Fieber, Kopf und Gliederschmerzen
Hepatitis A Virus Schmutz- und Schmierinfektion 15-50 Tage Bauchweh, Übelkeit, Kopfschmerz, Fieber
Yersiniose Bakterien Nahrungsmittel, Tierkontakte, Insektenstiche 2-10 Tage Krampfartige Bauchschmerzen, Gelenkentzündungen, Durchfall, Fieber
Cholera Bakterien Nahrungsmittel 2-3 Tage Durchfall, Erbrechen, kein Fieber
Brucellose Bakterien Nahrungsmittel, Tierkontakt, Insektenstiche 1-3 Wochen Schwäche, Gelenkentzündungen, Bronchitis, später Fieber
Tularämie Bakterien Tierkontakt (Nagetiere), Insektenstiche, Nahrungsmittel, Einatmen von erregerhaltigem Staub 1-10 Tage Hautgeschwür, Ekzeme, Bronchitis, Bauchschmerz, Bindehautentzündung, Hirnhaut- oder Herzmuskelentzündung
Listeriose Bakterien Nahrungsmittel, Schmierinfektion 1-2 Tage Darmprobleme, Hirnentzündung, Hautinfekte, Fehlgeburten
Nahrungsmittel-
vergiftung
Bakterientoxine Nahrungsmittel Wenige Stunden Bauchweh, Durchfall, Kreislaufschwäche
Legionellen Bakterien Duschen, Bäder 2-10 Tage Lungenentzündung, Hautentzündung, Herz- oder Nierenentzündung
Fleckfieber Bakterien Insektenstiche/Lausbefall 10-14 Tage Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen später Hautausschlag
Ruhr Entamöba histolytica Berührung, Abort, Nahrungsmittel, Fliegen 1-8 Tage Blutig schleimige Durchfälle, Fieber, Kopfschmerz, Bauchkrämpfe

Grundsätzlich sollte man sich auf Reisen sinnvoll und angemessen verhalten. Dazu dienen die Tipps, die ich aufgelistet habe. Weiterhin kann man vieles mit einfachen Mitteln selbst behandeln. Dazu lesen Sie bitte den Newsletter 3/2009 im Archiv.

Der Reiseapotheke ist nur eines hinzuzufügen: Ich empfehle den Kauf eines Bite away® oder Herpotherm®. Beide Geräte helfen nach Insektenstichen und können Gifte unschädlich machen und den Juckreiz stillen. Herpotherm® wirkt zusätzlich gegen Herpes. Sie sind für mich von großem Wert gewesen und ich reise nirgendwo mehr hin, ohne eines der Geräte dabei zu haben. Bezug über Apotheken oder, zumeist billiger, im Internet, z.B. http://www.herpotherm.de/products/de/Bite-Away.html

Schönen Urlaub!
Impfthema

Masern - eine neue große Gefahr?

image In der Presse stand es wieder groß zu lesen. Bitte unbedingt gegen Masern impfen lassen! Ziel ist die von der Weltgesundheitsorganisation ausgegebene Ausrottung der Masern. Die ist angesichts der Tatsache, dass Fledermäuse Reservoirwirte für Mumps und Masern sind, nicht zu erreichen.



"Neue Maserepidemien bedrohen unser Land"

titelt die Presse und suggeriert in vielfältigen Artikeln und schrecklichen Beschreibungen tragischer Einzelschicksale, dass die Ungeimpften die "Bösen" sind, die "verantwortungslos" handeln. Es gibt tatsächlich Masernendemien (örtlich auftretende Ausbreitung). In meiner Kindheit gab es die auch und niemand hat sich aufgeregt. Kinderkrankheiten kamen eben vor und wenn man sie durchgemacht hatte, war man geschützt. Da heute viel geimpft wird, sind die "sichtbaren" Kinderkrankheiten deutlich zurückgegangen. Dafür nehmen Asthma, Neurodermitis und Allergien rapide zu. Den Zusammenhang von Impfungen im Kleinkindesalter und dem gehäuften Auftreten von chronischen Erkrankungen hat eine Untersuchung an über 2200 ungeimpften Kindern von Rolf Kron dargestellt. Sie finden diese Studie in meinem Newsletter 6/2012.

Sind Masern denn nun sooo gefährlich?

Zunächst einmal kann man sagen, dass Masern in den allermeisten Fällen völlig harmlos verlaufen. Dennoch besteht eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen in den ersten 6-8 Wochen nach einer Masernerkrankung. Da aber die Impfung eine Lebendimpfung ist, die in etwa 5% aller Fälle eine sichtbare und in 90-92% aller Fälle eine unsichtbare Erkrankung nach sich zieht, gilt diese erhöhte Infektanfälligkeit auch für die geimpften Kinder. In seltenen Fällen kann es bei einer Maserninfektion und bei einer Masernimpfung zu Komplikationen kommen. In sehr seltenen Fällen kann es nach Jahren zu einer fortschreitenden Hirnentzündung kommen, die immer tödlich endet. Die Häufigkeit der Hirnhautentzündung ändert sich durch die Impfung nicht, weil die Impfung eine Lebend-Virus-Impfung ist und diese Hirnhautentzündung ebenfalls auslöst. Ich kenne aus meiner Praxis Kinder, die durch die Impfung eben diese tödliche Folgeerscheinung erlitten haben. Nur werden Sie die niemals in der Presse finden, weil dort auf Druck der Impflobby noch immer fälschlicherweise verbreitet wird, dass die Impfung davor schütze.

Wichtig und bei aufmerksamem Studium der Zeitungen gelegentlich auch zu lesen (z.B. Bild am Sonntag vom 21.7.2013) ist die Tatsache, dass die meisten Menschen (95-97%) auf die erste Impfung mit einer Impferkrankung und der Bildung von Antikörpern reagieren. Weil etwa 3-5% nicht reagieren, sollen alle anderen eine zweite Impfung erhalten. Alle bei denen der Impfstatus unklar ist, sollen auch geimpft werden.

Die Untersuchung auf Antikörperbildung wäre nämlich teurer, als eine weitere Impfung (derzeit 41,89€). Während bei einer Antikörperuntersuchung der das Blut entnehmende Arzt und das Labor sowie der die Reagentien herstellende Betrieb Geld verdienen würden, bekommt bei der empfohlenen Impfung der Impfstoffhersteller das Geld. Und die Pharmaindustrie hat nicht nur eine gute Lobbyarbeit in politischen Gremien, sie setzt auch die Presse unter Druck und beeinflusst die Berichterstattung einseitig, wie ich regelmäßig feststellen konnte, als ich versuchte mein impfkritisches Buch zu vermarkten.

Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, einfach in jemanden reinzuimpfen, wenn die Möglichkeit besteht, dass er bereits ausreichend Antikörper hat. Die Wahrscheinlichkeit von Impfkomplikationen steigt dadurch um ein Vielfaches an.

Es bleibt für mich bei der Einschätzung, dass Kleinstkinder nicht automatisch entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StIKo) geimpft werden sollten. Eine Impfung ist ein nicht zu korrigierender Eingriff in das Immunsystem, das bei Kleinstkindern unreif ist und natürlicherweise nicht mit mehreren gefährlichen Krankheitserregern gleichzeitig in Berührung kommt. Details insbesondere zu Masern finden Sie auch in meinem Buch "Impfen oder nicht- was tun?" Impfen sollte eine individuelle Entscheidung sein und für jede mögliche Krankheit einzeln getroffen werden. (Siehe auch www.impfenodernicht.de und www.individuelle-impfentscheidung.de und www.impfschaden.info ).

Die Impfentscheidung muss vom Alter und Gesundheitszustand des Impflings und dessen persönlichem Risiko abhängig gemacht werden.
Impfthema

Rotavirus - neue Impfstoffe stehen zur Verfügung

image Rotaviren gelten als einer der häufigsten Durchfallerreger. Kleinstkinder, die an Durchfallerkrankungen leiden, trocknen schneller aus als größere Kinder und Erwachsene. Etwas mehr als 1% aller ein- bis zweijährigen Kinder infiziert sich. Infektion bedeutet nicht zwingend Krankheit, jedoch wird etwa die Hälfte aller ernsthaft erkrankten Kinder in Krankenhäusern behandelt.
(Dt. Ärzteblatt/jg110/Heft 29-30/22.Juli.2013, Seite A 1402).


Zwei Impfstoffe sind jetzt verfügbar, die beide als Schluckimpfung lebender abgeschwächter Viren 2-3 x gegeben werden müssen. Einige Krankenkassen übernehmen die Impfung bereits, die offizielle Empfehlung der StIKo fehlt allerdings noch.

Die Impfkritiker monieren, dass

  1. bei einer Lebendimpfung die Kontaktpersonen angesteckt werden können
  2. es zu einem 6-fach erhöhten Risiko kommt, an lebensbedrohlichen Darmeinstülpungen (Invaginationen) zu erkranken
  3. Die Impfstoffe mit einem Schweinevirus (PCV1) verunreinigt sind, was in den USA dazu geführt hat, dass die zuständige Behörde FDA empfiehlt, auf die Impfung zu verzichten, wogegen die europäischen und deutschen Behörden keinen Handlungsbedarf sehen
  4. Eine lebensbedrohliche immunologisch ausgelöste Entzündung der Herzkranzgefäße (Kawasaki-Syndrom) gehäuft bei Geimpften auftritt
Weitere beschriebene Nebenwirkungen sind Krampfanfälle, Lungenentzündungen mit Todesfolge, Atemwegsinfekte, asthmatische Symptome.(www.impf-info.de)

Mein Kommentar

Kleine Kinder mit länger anhaltendem Durchfall, vor allem, wenn sie nicht trinken, sind unbedingt ärztlich zu behandeln. Die Rotavirus-Impfung steht bisher auf einer sehr unsicheren Datenlage. Zwar sinken die Krankenhauseinweisungen um 90-100%, aber die Sterblichkeit wird bisher als unverändert angesehen, auch wenn sich verschiedene Autoren diesbezüglich unterschiedlich äußern.

Es mehren sich die Hinweise auf schwerwiegende Komplikationen. Ich würde mein Kind derzeit nicht impfen lassen, sondern darauf achten, es rechtzeitig in eine ärztliche Behandlung zu bringen, wenn es Hinweis auf eine anhaltende Darmerkrankung gibt.
Aus der Praxis

In eigener Sache


Termine und Wartezeiten

Die Praxis aus allen Nähten, das habe ich bereits im letzten Newsletter mitgeteilt. Wir geben uns Mühe, allen Anforderungen gerecht zu werden, aber das gelingt nicht. Für den internen Ablauf haben wir jetzt eine Lösung erarbeitet, die bekannten Patienten eine Chance eröffnen soll, schneller an einen Termin zu kommen, während Patienten, die noch nie bei uns waren, etwas länger auf einen Ersttermin warten müssen. Die Umsetzung dauert wegen der bereits bis Mitte Oktober vergebenen Termine etwa zwei Monate. Danach hoffen wir, flexibler auf Ihre Wünsche reagieren zu können.

Bewertungsportale

Es ist in der digitalen Welt üblich geworden, auch Ärzte zu bewerten. Jameda, Docinsider oder Qype sind nur einiger dieser Portale, bei denen jeder schreiben kann, was er will.

Wir als Betroffene haben keinen Einfluss auf die Veröffentlichung von Meinungen über uns und können auch unberechtigte Kritik nicht löschen lassen. Eine schlechte Kritik kann sehr belasten und das Image beschädigen.

Wer sich in unsere Praxis begibt, muss wissen, dass er anders untersucht und manchmal auch behandelt wird, als er möglicherweise erwartet. Das kommunizieren wir auf der Internetseite, in unserem Flyer und am Telefon. Die individuelle Betreuung mit besonderen medizinischen Kenntnissen ist nicht billig. Auch das teilen wir stets mit.

Dass es dennoch Fälle gibt, in denen ich nicht helfen kann, liegt in der Natur der Sache. Auch ich habe meine Grenzen. Meistens ist es aber die Ungeduld der Patienten, die zu Enttäuschung führt. Bei einer Erkrankung, deren Entstehung Jahre gedauert hat, mit nur einer oder zwei Behandlungen in wenigen Wochen eine Heilung erwarten, wird den Tatsachen oft nicht gerecht.

Wir geben uns stets alle Mühe, Ihnen zu helfen. Und nach dem, was Sie mir erzählen, wenn Sie in meine Praxis zurückkommen, klappt das auch meistens ziemlich gut. In der Summe sind die Rückmeldungen, die wir erhalten, positiv. Wir wünschen uns, dass Sie das nicht nur uns erzählen, sondern auch anderen.

Daher bitte ich Sie, uns im Internet zu bewerten. Und wir bitten natürlich um eine faire Beurteilung.

Neue Räumlichkeiten gesucht

Wir suchen neue größere Praxisräume, um mit mehreren Kollegen zusammen ein Zentrum für ganzheitliche Medizin und Sportmedizin zu gründen. Das, was uns bisher angeboten wurde, ist entweder nicht bezahlbar, passt von der Lage nicht oder kann nicht so genutzt werden, wie wir das benötigen.

Wenn jemand von Ihnen Praxisräume kennt, die jetzt oder in naher Zukunft zur Vermietung stehen, kontaktieren Sie uns bitte und lassen bitte vor allem die (unverschämt teuren) Makler außen vor.

Rahmendaten

  • Fläche 400-500qm, mindestens eine Teilfläche im Erdgeschoss
  • Parkflächen und öffentlicher Nahverkehr in der Nähe
  • Lage: Winterhude oder maximal 5 km Umkreis davon mit Bevorzugung Eppendorf oder Barmbek
  • Wenn möglich mehrwertsteuerfreie Vermietung
  • Kaltmiete sollte 15€/m2 nicht wesentlich übersteigen
Wir freuen uns über Hinweise unter praxisdrtank@web.de
Praxis für ganzheitliche Medizin
Dr. med. Michael Tank
Krohnskamp 17, 22301 Hamburg
www.tank-deutschland.de | praxisdrtank@web.de
Tel 040-250 02 86 | Fax 040-250 50 80
 
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